Heute morgen wurde ich von der family mit Geschenken und einem Geburtstagsständchen überrascht. Das war soooo schön. Danach gehörte der Tag erst Mal mir. Was kann man an seinem Geburtstag besseres machen als einen Toten zu besuchen und sich die Endlichkeit des Seins vor Augen führen.

Mausoleum 
Please, no Foto 

Geht trotz der vielen Besucher sehr zügig
Ho Chi Minh ist und bleibt der große Volksheld Vietnams. Sein Mausoleum ist umgeben von einem riesigen Platz (auf den ich nicht drauf gekommen bin, weil ich ständig da und dorthin geleitet wurde) und parkähnlichen Anlagen. Ruhig ist es trotzdem nicht, da dies bestimmt der am meisten besuchte Ort in Vietnam ist, jedenfalls von den Vietnamesen. Der Einlass zur Anlage ist kostenlos, wird aber von Sicherheitsmaßnahmen wie am Flughafen begleitet. Fotografieren ist in vielen Bereichen nicht erlaubt. Endlos scheinende Menschenschlangen warten darauf, an dem aufgebahrten Leichnam vorbeigehen zu dürfen, bzw. schnell daran vorbeigeschoben zu werden. Jede Menge Schulklassen sind auch da.



Tempel auf dem Gelände
Ho Chi Minh (1890 – 1969) liegt wie Schneewittchen in einem Glassarg und ist super präpariert. Er sieht nicht aus, als wäre er schon seit 50 Jahren tot. Allerdings kommt man auch nicht ganz nah dran. Sein einbalsamierter Leichnam ruht dort übrigens gegen seinen Willen. Er wollte, dass seine Leiche verbrannt und die Asche in Nord-, Mittel- und Südvietnam vergraben wird.
Überall hängen Comiczeichnungen, die darauf hinweisen, wie Ho Chi Minh sich das Leben vorgestellt hat und was passiert, wenn man sich nicht daran hält.
Auf dem Gelände befindet sich auch das Ho Chi Minh Museum, das das Leben dieses außergewöhnlichen Mannes in Briefen, Bildern und Filmen zeigt.
Auf allen Geldscheinen ist er auch drauf. Münzen gibt es hier nicht. Auf der Rückseite sind berühmte Bauwerke/Tempel in Vietnam zu sehen.




