Die Halong Bay ist was ganz Besonderes. Seit 1994 gehört sie zu den UNESCO-Weltnaturerben. In der Bucht des untertauchenden Drachen gibt es fast 2000 Inseln (Kalkfelsen) auf 1553 km², die größtenteils unbewohnt sind. Die Bay ist eine der größten Touristenattraktionen Vietnams und so ist klar, dass man dort nicht alleine ist. Ich kann nur empfehlen, es so zu machen wie ich: ein schönes und sicheres Schiff zu buchen mit gutem Essen, einer tollen Kabine und 2 Nächte auf dem Schiff zu verbringen. Die Schiffe fahren ruhig, der einzige Lärm kommt von den Fischerbooten der Einheimischen. Ich habe die 3 Tage sehr genossen, das Programm war toll, es gab aber auch freie Zeit zum Relaxen und Staunen. Außerdem lernt man Menschen aus aller Welt kennen, das ist ein netter Nebeneffekt. In meinem Fall ein italienisches Ehepaar aus Melbourne, ein junges Pärchen aus Kopenhagen, eines aus London und eine Großfamilie aus Kanada.
Der erste Tag begann mit dem Besuch einer Perlenfarm. Die Japaner haben entdeckt, dass sich die Bay besonders gut zur Perlenzucht eignet und so sitzen vietnamesische Frauen an Tischen und pflanzen den Muscheln Miniperlen ein, die dann im besten Fall in 3-5 Jahren zu großen Perlen heranwachsen. Die Farbe kann man auch mit einpflanzen. Die Muscheln werden in Gitter geklemmt und im Meer versenkt.
Anschließend ging es auf auf die Ti Top Insel. Wir hatten die Wahl zwischen schwimmen oder auf den Berg klettern und die Aussicht genießen. Ich habe mich für die Aussicht entschieden. Waren immerhin 432 Stufen, aber ich war ja noch fit aus dem Naturpark :-).




Windig war es auch 🙂 

Das abendliche Unterhaltungsprogramm bestand aus Relaxen, Show-Cooking und Krabbenfischen. GottseiDank kam niemand auf die Idee, Karaoke zu veranstalten :-).









