Am zweiten Tag bin ich erst Mal in das falsche Boot gestiegen und habe mit der Gruppe, die nur eine Übernachtung gebucht hat, eine Höhle besichtigt. Allerdings war das die größte Höhle, die ich je gesehen habe und von daher war es nicht schlimm, sie an Tag 3 nochmal aufzusuchen. Ich konnte das Missverständnis klären und kam sogar noch rechtzeitig zu dem Tagesboot, dass uns zu der schwimmenden Stadt brachte. Das war mein schönstes Erlebnis in der Bay. Früher lebten mehrere tausend Menschen in der Halong Bay auf Booten, inzwischen sind es nur noch 700. Die Regierung hat die Menschen umgesiedelt, da der Schulunterrricht für die Kinder nicht gewährleistet war und um die zunehmende Wasserverschmutzung einzudämmen. Es gab aktuell einige Kinder und jede Menge Hunde. Die Kinder lernen übrigens als erstes schwimmen und dann rudern. Alles andere ist zweitrangig.
Im folgenden gibt es 2 kleine Filme. Der Mann im Boot hatte eine besondere, sehr entspannte Rudertechnik. Und im Hauptzentrum bekamen wir eine Musikvorführung. Das Lied soll die Angebetete davon überzeugen, den Sänger zu heiraten.
Anschließend ankerten wir an einer sehr ruhigen Stelle der Bay. Wer wollte, konnte schwimmen gehen. Leider wussten das die meisten von uns nicht und ich hatte meinen Badeanzug nicht dabei. Später sahen wir einige Quallen. Wer weiß, für was es gut war. Das war ein wirklich entspannter zweiter Tag.






