Für die Hanoier ist die Antwort ganz einfach: Fahren. Hier geht nur, wer muss….. oder ich eben, weil ich einfach gerne laufe. Sehr deutsch. Es gibt tatsächlich mehr Bürgersteige als ich anfangs dachte, allerdings kann man nur sehr selten auf ihnen gehen, da sie als Mopedparkplatz genutzt werden. Die Bürgersteige werden auch ganz oft als Parkplätze vermietet. Da sitzt dann jemand und passt auf die Zweiräder auf und parkt sie ggf. auch um. Am See, wo man eigentlich schön laufen könnte, werden auf dem Bürgersteig Bäume gepflanzt und andere Hindernisse aufgebaut.

Hauptsache, 2 Räder! 
Hier musste ich zurücklaufen, weil am Ende kein Durchkommen war. 
Gefahren wird in jeder Gasse
Ich bin einmal mit dem Mopedtaxi nach Hause gefahren. Die gibt es hier wie Sand am Meer. Oh je, wie machen die das bloß hier. Da stirbt man ja tausend Tode auf diesem Ding. Das Auto oder zu Fuß bleiben meine priorisierten Fortbewegungsmittel.
Es gibt in Hanoi richtig breite Straßen, aber noch mehr gibt es verwinkelte kleine Gassen, immer mit Auto- und Mopedverkehr – man glaubt es manchmal kaum.



Bei mir um die Ecke
Natürlich gibt es auch hier Waschanlagen, wenn die auch etwas anders aussehen als bei uns. Tankstellen für Autos gibt es nicht an jeder Ecke, da muss man schon wissen, wo die sind. Aber für die Mopeds ist das natürlich anders, sonst würde hier alles zusammenbrechen. Der Liter Superbenzin kostet hier im Schnitt umgerechnet 70 cent. Anders wären die günstigen Preise für das Taxi auch nicht zu erklären.



Moped-Tankstelle