Pflanzen

Für mich sind die vorherrschenden Farben in dieser Stadt grau und grün, das mag auch an dem dauerhaft bewölkten Himmel liegen. Die Stadt ist ziemlich zugebaut, so dass auf den ersten Blick die Pflanzen nicht so vorrangig sind. Ich wohne GottseiDank in einer Sackgasse und da stehen Büsche und Bäume vor meinem Fenster.

Die blühenden Pflanzen sind mir hier nicht so direkt ins Auge gestochen wie in manchen anderen Ländern, vermutlich weil es einfach zu viele andere Eindrücke gibt. Das Bäumchen mit den gelben Früchten ist ein Kumquatsbäumchen, auch wenn die Früchte wie Mandarinen aussehen. Essen sollte man diese Früchte aber nicht. Der Baum ist als Zierbaum sehr beliebt und damit er gut wächst und viele Früchte trägt, wird er kräftig gedüngt und besprüht. Er wird auch Tetbaum genannt, weil er zum Tetfest geschmückt wird und überall steht.

Die Bäume mit den hängenden Wurzeln heißen Banyanbäume. Man sieht sie hier überall.

Sobald man aus der Stadt rauskommt, sieht man überall Reisfelder. Die Natur erscheint mir üppiger und vielfältiger als in Hanoi.

Obst gibt es in toller Vielfalt, so z.B. Orange, Ananas, Longan, Pomelo, Drachenfrucht, Kokosnuss, Mango, Banane. Das sind zumindest die, die mir gerade einfallen und die ich hier öfter esse oder trinke.

Ein Dorf am Rand der Stadt

Co Loa ist inzwischen ein Stadtteil von Hanoi, liegt aber 20 km von meiner Wohnung entfernt. Es ist mehr Dorf als Städtchen und ich habe mich dort etwas seltsam gefühlt. Einsame Gassen, kaum Autos, wenig Mopeds, viele Felder und alte Frauen mit schwarzen oder wenigen Zähnen, die mich neugierig betrachteten. Die wollte ich aber nicht fotografieren. Vielleicht braucht man manchmal doch einen Fremdenführer. Ich bin also kreuz und quer durch die Gassen des Dorfs gelaufen, wurde von Schulkindern angehalten und fühlte mich etwas orientierungslos. Manchmal saßen Frauen an ihren Verkaufsständen und Männer spielten etwas, das aussah wie Mühle. Der Markt war schon fast abgeräumt, als ich ihn mehr zufällig fand.

Allerdings habe ich einen aussergewöhnlichen Friedhof entdeckt, den ich so noch nie gesehen habe. Ein Soldatenfriedhof war es glaube ich nicht, da die Todeszeitpunkte nicht passten. Erstaunt haben mich auch die zum Teil sehr schmuckvollen, manchmal auch kitschigen Häuser.

Eine Sehenswürdigkeit hat Co Loa allerdings schon, eine sehr schöne und ungewöhnliche Pagode. Die habe ich mir in Ruhe angeschaut. Dann wusste ich aber nicht so recht, was ich da noch soll. Ich fing an, mein Hanoi zu vermissen und war gespannt, ob es hier auch Grabfahrer gibt. Es hat etwas länger gedauert, aber geklappt. Ein interessanter Ausflug. Nordvietnam ist also nicht überall so wuselig und laut.

Kleine Bemerkung am Rande. Die öffentlichen Toiletten, die es in der Nähe von Pagoden aber auch in Markthallen gibt, sind manchmal wirklich öffentlich. Sie sind einfach, aber überwiegend sauber.

Literaturtempel und Zitadelle

Natürlich besuche ich auch alle touristischen Highlights. Einige kommen in meinem Blog bereits vor. Da die zwei folgenden in jedem Reiseführer und auf allen Internetseiten detailliert beschrieben sind, belasse ich es bei einer kurzen Zusammenfassung.

Der Literaturtempel ist gar kein Tempel. 1070 erbaut stellt die Anlage bis heute das Hauptheiligtum Vietnams dar. Es war die erste Akademie des Landes, in der zwischen 1076 und 1915 die Söhne der Mandarine und Hochbegabte der bürgerlichen Aristokratie unterrichtet wurden. Der Tempel besteht aus 5 Toren und 5 Innenhöfen. Unterrichtet wurde nach konfuzianischen Vorbildern.

Wer mehr wissen will: https://de.wikipedia.org/wiki/Literaturtempel_(Hanoi)

Die Zitadelle Thang Long ist das älteste Bauwerk der Stadt. Sie war der Sitz mehrerer vietnamesischer Kaiser-Dynastien, unter denen Thăng Long (der alte Name von Hanoi) zwischen 1010 und 1802 mit verschiedenen Namen Hauptstadt war. Im Jahr 2001 wurden 18 Teile des historischen Geländes wiederentdeckt. Seit 2002 werden archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Der Zentralbereich der wurde 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Wer mehr wissen will: https://de.wikipedia.org/wiki/Zitadelle_Th%C4%83ng_Long


Philosophisches

Ich bin seit 2 Monaten hier, aber was ein Kulturschock ist, weiss ich immer noch nicht wirklich. Vielleicht bekomme ich den in Kriftel, wenn ich mitten im Berufsverkehr über die Straße laufen will oder einfach gegen den Verkehr in einen Kreisel fahre. Vielleicht werde ich mich auch wundern, warum bei uns alle Geschäfte Türen haben und dass man auf Bürgersteigen auch wirklich laufen kann.

Die Temperaturen klettern in die Höhe und unter 30 Grad wird es jetzt kaum noch. Selbst wenn mal ein bisschen Regen fällt, bleibt es heiss. Die Kleidung klebt am Körper und am liebsten hätte ich ein Meer in der Nähe – oder wenigstens einen Pool. Da ich alle relevanten Sehenswürdigkeiten bereits besucht habe, erkunde ich jetzt die Parks und Seen der Stadt.

Ich fühle mich sehr im Hier und Jetzt, wenn ich mich durch Hanoi treiben lasse. Muss ich aber auch, sonst werde ich überfahren oder trete in eine Vertiefung oder in Hundehinterlassenschaften. Heute war ich im Indira Ghandi Park, der am Thang Cong Lake liegt. Der Grabfahrer hat mich allerdings nicht dort abgesetzt, obwohl ich das als Ziel angegeben hatte, sondern vor der amerikanischen Botschaft. So musste ich also noch 600 m weiter laufen. Er konnte sich wohl nicht vorstellen, dass Touristen in Parks gehen.

Ich habe mir auch die Umgebung des Parks angeschaut und war wieder mal sprachlos. Ich bin durch einen Markt gelaufen, der vom Angebot und Geruch auch ins Mittelalter gepasst hätte. Jedenfalls in das, wie ich es mir manchmal vorstelle. Das Buch Das Parfum kam mir in den Sinn. In der Hitze wurden Fische ausgenommen, die Reste auf dem Boden verteilt, Fleisch lag zum Verkauf auf Holzbrettern, daneben wurde Suppe gekocht und Babykleidung sortiert. Es stank, was aber keinen der Verkäufer störte. Der Müll und Schmutz wurde ignoriert. Zwischen all den Ständen fuhren Mopeds und hockende Menschen unterhielten sich schreiend. Diese Stadt ist so laut, dass normale Lautstärke oft nicht funktioniert.

500 m später stehe ich vor dem Lotte-Center, einem Glaspalast mit Shopping-Mall, der allen europäischen Ansprüchen genügt. Auf dem Weg gibt es Verfall, sehr viele Baustellen (wie im Moment überall in Hanoi) und Hochhäuser. Die alten vietnamesischen Häuser machen keinen einladenden Eindruck. Auf den Balkonen hängt überall Wäsche. Sie wirken alle sehr düster.

Mir wird bewusst, wie wenig ich weiß. Wie gering meine Kenntnisse vom Leben der anderen Mitbewohner auf unserem Planeten sind. Wie viele Möglichkeiten es gibt, dieses Leben zu leben oder zu betrachten. Und nicht nur das Leben, auch den Tod. Wie viele Menschen mit völlig anderen Regeln, Zeremonien und Vorgaben aufwachsen. Das Internet öffnet auch hier den Blick in die Welt, weil selbst die Bauarbeiter oder Obstverkäufer ein Smartphone haben. Ich bin gespannt, wie dieser Blick die tief verwurzelten Lebensregeln verändern wird. Hier geht alles viel, viel schneller als bei uns. Vom Wasserbüffel zum Fahrrad zum Moped war ein weiter Weg, aber von da zum Smartphone ging es schnell. Ich werde das Land ab jetzt ganz anders im Auge behalten, wohl wissend, dass es auf dieser Erde noch jede Menge andere Länder gibt, von denen ich keine Ahnung habe.

Aberglaube und Ahnenkult

Die wahre Religion in Nordvietnam ist die Ahnenverehrung, sie ist allgegenwärtig. Verstorbene prägen den Alltag der Familien noch fünf Generationen nach deren Tod. Für sie wird ein Altar in der Wohnung aufgestellt, über dem Bilder der Verstorbenen hängen. Meist sind die Altäre im obersten Stockwerk eines Hauses, da auch kräftig Räucherstäbchen abgebrannt werden. Aber es werden auch Obst, Reis oder Alkohol hingestellt und Geld, Smartphones, Autos oder Häuser (alle aus Papier) verbrannt. Dafür gibt es eine ganze Industrie und man kann alles in speziellen Läden kaufen. Der Verstorbene lebt nach hiesiger Vorstellung in einer Parallelwelt, die der unseren nicht unähnlich ist. Er soll es gut haben und der Rauch trägt die Dinge ins Jenseits. Das Obst wird nach einiger Zeit gegessen und der Alkohol auf das Wohl der Ahnen von den Lebenden getrunken.

Der Artikel beschreibt sehr schön, wie der Verkauf der Devotionalien boomt: https://www.opfergaben-in-vietnam-brennendes-geld-fuers-jenseits/.

Im Gegensatz zum Geburtstag, der bei den traditionellen Vietnamesen keine Rolle spielt, ist der Todestag der Ahnen von immenser Bedeutung. So wird also jeder einzelne Todestag gefeiert wie bei uns ein Geburtstag. Schade, dass die Betroffenen nichts mehr davon haben. Man feiert übrigens zu Hause, wo die Seele wohnt und nicht, wo der Körper begraben wurde.

In Vietnam werden immer noch Wahrsager befragt. Sie ermitteln u.a. den richtigen Zeitpunkt, ein Haus zu bauen oder für den Autokauf. Sie bestimmen den passenden Termin für eine Hochzeit und den richtigen Augenblick für den Familienzuwachs. Das ist ja hier sowieso nicht ganz einfach, da alle sehr eng beieinander wohnen. Um eine gewisse Intimität herzustellen und dem Wahrsager dann auch gerecht zu werden, gibt es überall in der Stadt Stundenhotels, in die sich junge Paare zurückziehen können.

Welche Sternzeichen zueinander passen, gibt das Horoskop bereits vorher vor. Dieses sagt auch aus, an welchen Tagen man am besten zum Friseur geht oder auf eine Reise. Verbunden sind wichtige Zeremonien mit festgelegten Ritualen, aber Räucherstäbchen kommen immer vor. Die Vietnamesen zündeln unglaublich gerne.

Tod und Beerdigung

Beim Tod eines Angehörigen wird der Leichnam bis zu 3 Tage im Haus aufgebahrt. Dazu wird ein Raum im Erdgeschoss vollständig ausgeräumt. Alle Verwandten, Nachbarn und Freunde nehmen Abschied. In dieser Zeit wird der Boden im Haus mit weiteren Bambusmatten belegt, damit angereiste Menschen im Haus übernachten können. Dies ist keine stille Zeremonie. Eine Musikgruppe spielt Klagelieder, die während der gesamten Zeit über Lautsprecher und Verstärker in das gesamte Viertel übertragen werden. Die Trauergemeinde kommt in weiß. Vor dem Sarg steht ein Altar mit Opfergaben für den Verstorbenen und es werden durchgängig Räucherstäbchen angezündet .

Ein Wahrsager legt den genauen Zeitpunkt für die Beisetzung fest. Auch den Zeitpunkt, an dem der Tote in seinen Sarg gelegt wird, wird von einem Wahrsager bestimmt. Nach 3 Tagen wird entweder die erste Beerdigung nach alter Tradition durchgeführt oder alle folgen dem Toten mit Bussen und Autos zum Krematorium. Traditionell wird man in Vietnam zweimal beerdigt. Das erste Mal in einem Sarg unter einem Erdhügel. Da es wichtig ist, in der Erde der Ahnen begraben zu werden, besitzen viele Vietnamesen schon seit Generationen ein Stück Land ausserhalb der Stadt. In den folgenden 100 Tagen gibt es dann wöchentlich weitere Trauerzeremonien für den Verstorbenen.

Nach 3-5 Jahren werden die Knochen ausgegraben, „entfleischt“, gewaschen und gereinigt und dann in einem kleinen Tongefäß ein zweites Mal endgültig beerdigt. Die Familie nimmt wieder großen Anteil. Das Säubern der Knochen wurde früher von der Familie gemacht und sollte die Hochachtung vor dem Verstorbenen ausdrücken. Heute übernehmen das die Friedhofsangestellten. Das ist eine sehr kostspielige Angelegenheit, die sich nicht jeder leisten kann. Viele Menschen werden daher heutzutage gleich verbrannt und endgültig beerdigt, auch weil es kein Grundstück bei den Ahnen auf dem Land gibt.

Sobald man die Stadt verlässt, fallen die vielen Friedhöfe auf, die sich am Rand der Reisfelder befinden.

Ich habe bisher nur einen Friedhof in der Stadt gesehen.

Dieser städtische Friedhof ist in Tay Ho bei mir um die Ecke.

Gebäudeimpressionen

Bei den Gebäuden gibt es alles von halb verfallen, vietnamesisch original, französischer Kolonialarchitektur und hochmodernen Wolkenkratzern. Besonders auffällig sind für mich die schmalen, mehrgeschossigen Häuser, die ich in der Stadt aber auch überall auf dem Land gesehen habe. Während der Kolonialzeit wurden die Gebäude nach der Grundfläche des Bodens besteuert, auf dem sie errichtet wurden, was dazu führte, dass man sehr schmale und hohe Gebäude mit mehreren Stockwerken baute, die oft nur über einen Raum pro Stockwerk verfügen. Viele Häuser in Hanoi sind kaum mehr als fünf Meter breit, jedoch fünf oder sechs Stockwerke hoch.

Halong Bay – Good Bye

Der Kurzurlaub geht zu Ende. Als letztes geht es in die Hang Sung Sot Höhle (Surprise Cave), in der ich gestern schon mal war. Diesmal ohne Fotoapparat und ganz entspannt. Diese Höhle kann man ruhig zweimal besichtigen. Es scheint mir in Nordvietnam sowieso sehr viele Höhlen zu geben. Dies ist jetzt die fünfte oder sechste, die ich auf meinem Kurztrip sehe, aber die mit Abstand beeindruckendste. Sie besteht aus drei Räumen und wird kunstvoll in Szene gesetzt. Sie gehört zu den Touristen Hotspots in der Halong Bay und ist dementsprechend gut besucht. Und das, obwohl der Anstieg zur Höhle den ein oder anderen ganz schön aus der Puste bringt.

Am Ende der Höhle sitzt der einzige Affe der Insel und lässt sich von den Touristen füttern. Warum er so alleine lebt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

An Bord wird ausgecheckt, es gibt noch ein wunderbares Essen und dann geht es zurück in den Hafen. Dort warten wir auf den Minibus, der uns nach Hanoi zurückbringt. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Halong Bay ein MUSS ist für jeden, der nach Nordvietnam kommt. Trotz der vielen Touristen ist es ein unvergessliches Erlebnis in einmaliger Natur und insgesamt war es doch sehr beschaulich und relaxed.

Halong Bay – Fortsetzung

Am zweiten Tag bin ich erst Mal in das falsche Boot gestiegen und habe mit der Gruppe, die nur eine Übernachtung gebucht hat, eine Höhle besichtigt. Allerdings war das die größte Höhle, die ich je gesehen habe und von daher war es nicht schlimm, sie an Tag 3 nochmal aufzusuchen. Ich konnte das Missverständnis klären und kam sogar noch rechtzeitig zu dem Tagesboot, dass uns zu der schwimmenden Stadt brachte. Das war mein schönstes Erlebnis in der Bay. Früher lebten mehrere tausend Menschen in der Halong Bay auf Booten, inzwischen sind es nur noch 700. Die Regierung hat die Menschen umgesiedelt, da der Schulunterrricht für die Kinder nicht gewährleistet war und um die zunehmende Wasserverschmutzung einzudämmen. Es gab aktuell einige Kinder und jede Menge Hunde. Die Kinder lernen übrigens als erstes schwimmen und dann rudern. Alles andere ist zweitrangig.

Im folgenden gibt es 2 kleine Filme. Der Mann im Boot hatte eine besondere, sehr entspannte Rudertechnik. Und im Hauptzentrum bekamen wir eine Musikvorführung. Das Lied soll die Angebetete davon überzeugen, den Sänger zu heiraten.

Anschließend ankerten wir an einer sehr ruhigen Stelle der Bay. Wer wollte, konnte schwimmen gehen. Leider wussten das die meisten von uns nicht und ich hatte meinen Badeanzug nicht dabei. Später sahen wir einige Quallen. Wer weiß, für was es gut war. Das war ein wirklich entspannter zweiter Tag.

Halong Bay – der Wow-Effekt

Die Halong Bay ist was ganz Besonderes. Seit 1994 gehört sie zu den UNESCO-Weltnaturerben. In der Bucht des untertauchenden Drachen gibt es fast 2000 Inseln (Kalkfelsen) auf 1553 km², die größtenteils unbewohnt sind. Die Bay ist eine der größten Touristenattraktionen Vietnams und so ist klar, dass man dort nicht alleine ist. Ich kann nur empfehlen, es so zu machen wie ich: ein schönes und sicheres Schiff zu buchen mit gutem Essen, einer tollen Kabine und 2 Nächte auf dem Schiff zu verbringen. Die Schiffe fahren ruhig, der einzige Lärm kommt von den Fischerbooten der Einheimischen. Ich habe die 3 Tage sehr genossen, das Programm war toll, es gab aber auch freie Zeit zum Relaxen und Staunen. Außerdem lernt man Menschen aus aller Welt kennen, das ist ein netter Nebeneffekt. In meinem Fall ein italienisches Ehepaar aus Melbourne, ein junges Pärchen aus Kopenhagen, eines aus London und eine Großfamilie aus Kanada.

Der erste Tag begann mit dem Besuch einer Perlenfarm. Die Japaner haben entdeckt, dass sich die Bay besonders gut zur Perlenzucht eignet und so sitzen vietnamesische Frauen an Tischen und pflanzen den Muscheln Miniperlen ein, die dann im besten Fall in 3-5 Jahren zu großen Perlen heranwachsen. Die Farbe kann man auch mit einpflanzen. Die Muscheln werden in Gitter geklemmt und im Meer versenkt.

Anschließend ging es auf auf die Ti Top Insel. Wir hatten die Wahl zwischen schwimmen oder auf den Berg klettern und die Aussicht genießen. Ich habe mich für die Aussicht entschieden. Waren immerhin 432 Stufen, aber ich war ja noch fit aus dem Naturpark :-).

Das abendliche Unterhaltungsprogramm bestand aus Relaxen, Show-Cooking und Krabbenfischen. GottseiDank kam niemand auf die Idee, Karaoke zu veranstalten :-).