Aberglaube und Ahnenkult

Die wahre Religion in Nordvietnam ist die Ahnenverehrung, sie ist allgegenwärtig. Verstorbene prägen den Alltag der Familien noch fünf Generationen nach deren Tod. Für sie wird ein Altar in der Wohnung aufgestellt, über dem Bilder der Verstorbenen hängen. Meist sind die Altäre im obersten Stockwerk eines Hauses, da auch kräftig Räucherstäbchen abgebrannt werden. Aber es werden auch Obst, Reis oder Alkohol hingestellt und Geld, Smartphones, Autos oder Häuser (alle aus Papier) verbrannt. Dafür gibt es eine ganze Industrie und man kann alles in speziellen Läden kaufen. Der Verstorbene lebt nach hiesiger Vorstellung in einer Parallelwelt, die der unseren nicht unähnlich ist. Er soll es gut haben und der Rauch trägt die Dinge ins Jenseits. Das Obst wird nach einiger Zeit gegessen und der Alkohol auf das Wohl der Ahnen von den Lebenden getrunken.

Der Artikel beschreibt sehr schön, wie der Verkauf der Devotionalien boomt: https://www.opfergaben-in-vietnam-brennendes-geld-fuers-jenseits/.

Im Gegensatz zum Geburtstag, der bei den traditionellen Vietnamesen keine Rolle spielt, ist der Todestag der Ahnen von immenser Bedeutung. So wird also jeder einzelne Todestag gefeiert wie bei uns ein Geburtstag. Schade, dass die Betroffenen nichts mehr davon haben. Man feiert übrigens zu Hause, wo die Seele wohnt und nicht, wo der Körper begraben wurde.

In Vietnam werden immer noch Wahrsager befragt. Sie ermitteln u.a. den richtigen Zeitpunkt, ein Haus zu bauen oder für den Autokauf. Sie bestimmen den passenden Termin für eine Hochzeit und den richtigen Augenblick für den Familienzuwachs. Das ist ja hier sowieso nicht ganz einfach, da alle sehr eng beieinander wohnen. Um eine gewisse Intimität herzustellen und dem Wahrsager dann auch gerecht zu werden, gibt es überall in der Stadt Stundenhotels, in die sich junge Paare zurückziehen können.

Welche Sternzeichen zueinander passen, gibt das Horoskop bereits vorher vor. Dieses sagt auch aus, an welchen Tagen man am besten zum Friseur geht oder auf eine Reise. Verbunden sind wichtige Zeremonien mit festgelegten Ritualen, aber Räucherstäbchen kommen immer vor. Die Vietnamesen zündeln unglaublich gerne.

Tod und Beerdigung

Beim Tod eines Angehörigen wird der Leichnam bis zu 3 Tage im Haus aufgebahrt. Dazu wird ein Raum im Erdgeschoss vollständig ausgeräumt. Alle Verwandten, Nachbarn und Freunde nehmen Abschied. In dieser Zeit wird der Boden im Haus mit weiteren Bambusmatten belegt, damit angereiste Menschen im Haus übernachten können. Dies ist keine stille Zeremonie. Eine Musikgruppe spielt Klagelieder, die während der gesamten Zeit über Lautsprecher und Verstärker in das gesamte Viertel übertragen werden. Die Trauergemeinde kommt in weiß. Vor dem Sarg steht ein Altar mit Opfergaben für den Verstorbenen und es werden durchgängig Räucherstäbchen angezündet .

Ein Wahrsager legt den genauen Zeitpunkt für die Beisetzung fest. Auch den Zeitpunkt, an dem der Tote in seinen Sarg gelegt wird, wird von einem Wahrsager bestimmt. Nach 3 Tagen wird entweder die erste Beerdigung nach alter Tradition durchgeführt oder alle folgen dem Toten mit Bussen und Autos zum Krematorium. Traditionell wird man in Vietnam zweimal beerdigt. Das erste Mal in einem Sarg unter einem Erdhügel. Da es wichtig ist, in der Erde der Ahnen begraben zu werden, besitzen viele Vietnamesen schon seit Generationen ein Stück Land ausserhalb der Stadt. In den folgenden 100 Tagen gibt es dann wöchentlich weitere Trauerzeremonien für den Verstorbenen.

Nach 3-5 Jahren werden die Knochen ausgegraben, „entfleischt“, gewaschen und gereinigt und dann in einem kleinen Tongefäß ein zweites Mal endgültig beerdigt. Die Familie nimmt wieder großen Anteil. Das Säubern der Knochen wurde früher von der Familie gemacht und sollte die Hochachtung vor dem Verstorbenen ausdrücken. Heute übernehmen das die Friedhofsangestellten. Das ist eine sehr kostspielige Angelegenheit, die sich nicht jeder leisten kann. Viele Menschen werden daher heutzutage gleich verbrannt und endgültig beerdigt, auch weil es kein Grundstück bei den Ahnen auf dem Land gibt.

Sobald man die Stadt verlässt, fallen die vielen Friedhöfe auf, die sich am Rand der Reisfelder befinden.

Ich habe bisher nur einen Friedhof in der Stadt gesehen.

Dieser städtische Friedhof ist in Tay Ho bei mir um die Ecke.

Gebäudeimpressionen

Bei den Gebäuden gibt es alles von halb verfallen, vietnamesisch original, französischer Kolonialarchitektur und hochmodernen Wolkenkratzern. Besonders auffällig sind für mich die schmalen, mehrgeschossigen Häuser, die ich in der Stadt aber auch überall auf dem Land gesehen habe. Während der Kolonialzeit wurden die Gebäude nach der Grundfläche des Bodens besteuert, auf dem sie errichtet wurden, was dazu führte, dass man sehr schmale und hohe Gebäude mit mehreren Stockwerken baute, die oft nur über einen Raum pro Stockwerk verfügen. Viele Häuser in Hanoi sind kaum mehr als fünf Meter breit, jedoch fünf oder sechs Stockwerke hoch.

Halong Bay – Good Bye

Der Kurzurlaub geht zu Ende. Als letztes geht es in die Hang Sung Sot Höhle (Surprise Cave), in der ich gestern schon mal war. Diesmal ohne Fotoapparat und ganz entspannt. Diese Höhle kann man ruhig zweimal besichtigen. Es scheint mir in Nordvietnam sowieso sehr viele Höhlen zu geben. Dies ist jetzt die fünfte oder sechste, die ich auf meinem Kurztrip sehe, aber die mit Abstand beeindruckendste. Sie besteht aus drei Räumen und wird kunstvoll in Szene gesetzt. Sie gehört zu den Touristen Hotspots in der Halong Bay und ist dementsprechend gut besucht. Und das, obwohl der Anstieg zur Höhle den ein oder anderen ganz schön aus der Puste bringt.

Am Ende der Höhle sitzt der einzige Affe der Insel und lässt sich von den Touristen füttern. Warum er so alleine lebt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

An Bord wird ausgecheckt, es gibt noch ein wunderbares Essen und dann geht es zurück in den Hafen. Dort warten wir auf den Minibus, der uns nach Hanoi zurückbringt. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Halong Bay ein MUSS ist für jeden, der nach Nordvietnam kommt. Trotz der vielen Touristen ist es ein unvergessliches Erlebnis in einmaliger Natur und insgesamt war es doch sehr beschaulich und relaxed.

Halong Bay – Fortsetzung

Am zweiten Tag bin ich erst Mal in das falsche Boot gestiegen und habe mit der Gruppe, die nur eine Übernachtung gebucht hat, eine Höhle besichtigt. Allerdings war das die größte Höhle, die ich je gesehen habe und von daher war es nicht schlimm, sie an Tag 3 nochmal aufzusuchen. Ich konnte das Missverständnis klären und kam sogar noch rechtzeitig zu dem Tagesboot, dass uns zu der schwimmenden Stadt brachte. Das war mein schönstes Erlebnis in der Bay. Früher lebten mehrere tausend Menschen in der Halong Bay auf Booten, inzwischen sind es nur noch 700. Die Regierung hat die Menschen umgesiedelt, da der Schulunterrricht für die Kinder nicht gewährleistet war und um die zunehmende Wasserverschmutzung einzudämmen. Es gab aktuell einige Kinder und jede Menge Hunde. Die Kinder lernen übrigens als erstes schwimmen und dann rudern. Alles andere ist zweitrangig.

Im folgenden gibt es 2 kleine Filme. Der Mann im Boot hatte eine besondere, sehr entspannte Rudertechnik. Und im Hauptzentrum bekamen wir eine Musikvorführung. Das Lied soll die Angebetete davon überzeugen, den Sänger zu heiraten.

Anschließend ankerten wir an einer sehr ruhigen Stelle der Bay. Wer wollte, konnte schwimmen gehen. Leider wussten das die meisten von uns nicht und ich hatte meinen Badeanzug nicht dabei. Später sahen wir einige Quallen. Wer weiß, für was es gut war. Das war ein wirklich entspannter zweiter Tag.

Halong Bay – der Wow-Effekt

Die Halong Bay ist was ganz Besonderes. Seit 1994 gehört sie zu den UNESCO-Weltnaturerben. In der Bucht des untertauchenden Drachen gibt es fast 2000 Inseln (Kalkfelsen) auf 1553 km², die größtenteils unbewohnt sind. Die Bay ist eine der größten Touristenattraktionen Vietnams und so ist klar, dass man dort nicht alleine ist. Ich kann nur empfehlen, es so zu machen wie ich: ein schönes und sicheres Schiff zu buchen mit gutem Essen, einer tollen Kabine und 2 Nächte auf dem Schiff zu verbringen. Die Schiffe fahren ruhig, der einzige Lärm kommt von den Fischerbooten der Einheimischen. Ich habe die 3 Tage sehr genossen, das Programm war toll, es gab aber auch freie Zeit zum Relaxen und Staunen. Außerdem lernt man Menschen aus aller Welt kennen, das ist ein netter Nebeneffekt. In meinem Fall ein italienisches Ehepaar aus Melbourne, ein junges Pärchen aus Kopenhagen, eines aus London und eine Großfamilie aus Kanada.

Der erste Tag begann mit dem Besuch einer Perlenfarm. Die Japaner haben entdeckt, dass sich die Bay besonders gut zur Perlenzucht eignet und so sitzen vietnamesische Frauen an Tischen und pflanzen den Muscheln Miniperlen ein, die dann im besten Fall in 3-5 Jahren zu großen Perlen heranwachsen. Die Farbe kann man auch mit einpflanzen. Die Muscheln werden in Gitter geklemmt und im Meer versenkt.

Anschließend ging es auf auf die Ti Top Insel. Wir hatten die Wahl zwischen schwimmen oder auf den Berg klettern und die Aussicht genießen. Ich habe mich für die Aussicht entschieden. Waren immerhin 432 Stufen, aber ich war ja noch fit aus dem Naturpark :-).

Das abendliche Unterhaltungsprogramm bestand aus Relaxen, Show-Cooking und Krabbenfischen. GottseiDank kam niemand auf die Idee, Karaoke zu veranstalten :-).

Im Nationalpark

Es war heiss und schwül am zweiten Tag meiner Reise. Daher hoffte ich auf etwas Abkühlung im Cuc Phuong Nationalpark. Aber subtropisch ist eben was anderes als unser Klima. Eine Abkühlung gab es nicht. Daher stand mir ein sportlicher Tag bevor.

Zuerst liefen wir zu einem Rettungszentrum für bedrohte Affen und Schildkröten. In Vietnam werden Affen von Wilderern gefangen und verkauft, dasselbe gilt für Schildkröten. Somit sind einige Arten inzwischen fast ausgestorben. Im Rescue Center werden verletzte und gerettete Affen abgegeben, sie werden dort gepflegt, man versucht auch, sie zu vermehren, aber das Ziel ist immer, sie wieder in der freien Natur auszusetzen. Das Zentrum wurde 1993 als Projekt der Frankfurter Zoogesellschaft gegründet und wird weiter von Deutschland unterstützt.

Weiter ging es mit einem Fahrrad 12 km durch den Nationalpark. Hört sich gut an, war aber schwierig. Das Fahrrad war mal ein Mountainbike gewesen, die Gangschaltung funktionierte nicht, die Kette schrammte, das Fahrrad war nicht richtig auf mich eingestellt. Es ging ziemlich oft steil nach oben und nach den ersten 5 Anstiegen habe ich kapituliert und geschoben. Dazu kam die Hitze, so dass das Ganze nicht wirklich erbaulich war. Aber irgendwann war auch das geschafft und ich konnte die nächste Klettertour zur prähistorischen Höhle absolvieren. Während wir den Anstieg über viele Stufen und Steine machten, hielt Herr Yen plötzlich inne und rannte zurück. Wie sich herausstellte, hatte er die Räucherstäbchen vergessen, die man anzünden muss, wenn man sich zu den Ahnen begibt.

Danach ging es zum Mittagessen in einen Waldgasthof. Es war Sonntag und eine Firma machte offensichtlich einen Betriebsausflug; ich hätte es eher für einen Junggesellenabschied gehalten. Aber Xum, der gut englisch sprach, klärte mich auf. Es wurde sehr viel Reiswein getrunken, verbunden mit geschrieenen Trinksprüchen, daneben lief Musik über mehrere Lautsprecher, irgendjemand erzählte immer was über Mikrofon, während 2 andere Karaoke sangen. Ein unglaublicher Lärm mitten im Wald, aber alle hatten ihren Spaß.

Als nächstes sollte eine weitere Wanderung zu einem alten Baum folgen. Aber ich hatte keine sportlichen Ambitionen mehr und wollte lieber nochmal Boot fahren. Wir hatten am Tag zuvor kurz am Hafen in Ninh Binh gehalten und dort waren kaum Touristen. Das ist der Vorteil einer privaten Tour, dass man das Programm einfach mal umschmeissen kann. Auf dieser wunderschönen Bootstour in Van Long hatten wir das Glück, einige der wildlebenden Affen dieser Gegend zu sehen.

Zurück ging es zur zweiten Nacht im Emeralda Hotel. Herr Yen verabschiedete sich, da Xum mich alleine am nächsten Tag in die Halong Bay fahren würde. Weder Reiseleiter noch Fahrer übernachteten übrigens in meinem Hotel, sondern in einem einfacheren in Ninh Binh. Xum zeigte es mir am nächsten Tag. Es sah GottseiDank auch sehr schön aus.

Miss Marion und ihr Chauffeur

Am Samstag wurde ich von Herrn Yen und dem Chaffeur Xum in einer schwarzen Limousine vor meiner Haustür abgeholt. Ich kam mir vor wie die Queen. Für 2 Tage sollten das meine Begleiter sein. Herr Yen sieht ein wenig aus wie Ho Chi Minh, der Chauffeur (rechts im Bild) wäre auch als Bodyguard durchgegangen. Herr Yen erklärte mir gleich zu Beginn der Fahrt die Vorzüge des Sozialismus. Angesichts der amerikanischen Limousine (Chevrolet) und einer Person aus dem kapitalistischen Ausland war das erheiternd, was ich natürlich nicht zeigte. Auf dem Foto sieht man uns bei unserem ersten Mittagessen, das ganz ausgezeichnet und sehr vietnamesisch war. Die Spezialität dieser Gegend ist Ziegenfleisch, das mir gut schmeckte. Den Verkauf kompletter toter Ziegen am Straßenrand fand ich später allerdings gewöhnungsbedürftig. Ich lernte einiges über vietnamesische Tischsitten und was man mit was zusammen essen muss. Wir verständigten uns in Vietnam-Deutsch, da Herr Yen in den 70er Jahren 7 Jahre in der Nähe von Dresden gelebt hat. War nicht immer ganz einfach.

Die Fahrt ging zuerst zu nach Hoa Lu, einer antiken Königsstadt mit 2 Tempeln. Überall, wo es schön ist und es was zu sehen gibt, sind viele Touristen, vorzugsweise aus anderen asiatischen Ländern. Ich werde nicht viel zu den Königen, ihren Frauen und Generälen sagen, wen das interessiert, findet im Internet genug Informationen dazu.

Weiter ging es nach Trang An. Hier war richtig was los, was angesichts der Attraktion auch kein Wunder ist. Eine 3stündige Paddeltour auf einem Fluss durch verschiedene Höhlen, zu 2 Tempelanlagen und dem Filmset von King Kong: Skull Island ist schon was besonders. Den in der Reiseübersicht versprochenen clear blue sky gab es aber nicht ;-). Heiss war es trotzdem, so dass ich ihn nicht sehr vermisst habe.

Eigentlich sollte es an diesem Tag laut Plan noch eine Fahrradtour geben, aber es war schon nach 17 Uhr, als wir in Ninh Binh ankamen. Das Hotel Emaralda war beim ersten Anblick so traumhaft schön, dass ich mich entschied, lieber schwimmen zu gehen und mich in der Anlage umzuschauen. Das Hotel hat wunderbare, große Zimmer, mehrere Pools und ein wunderschönes Restaurant. Es liegt ruhig inmitten üppiger Natur. Also ein Hotel für romantische Tage. Fotos gibt es im Internet genug.

Es war sehr bequem, überall ein Auto mit einem netten Chauffeur zu haben. Ich hatte so noch nie Urlaub gemacht und kam mir manchmal etwas fremd dabei vor. Mir fehlten auch einfach ein paar nette Menschen zum abendlichen Plaudern.

Raus aus der Stadt!!

Ich melde mich für die nächste Woche ab! Ich mache Urlaub ohne PC! Ich werde einen Trip nach Ninh Binh und in die Halong Bay machen. Hier mein Programm für die nächsten Tage. Ich habe die englische Version des Reisebüros einfach kopiert. Ich werde danach berichten, wie es wirklich war.

Day 1 [30 March 2019] HANOI – NINH BINH

08:30 Pickup, then depart for Ninh Binh towards to the South of Hanoi, it takes about 2,5 hours to get there (130 km). Arrive in Hoa Lu, Visit Hoa Lu – the Ancient Capital and the remaining two temples of Dinh King & Le King. Continue  the trip to Trang An. Upon on arrival, you will take the boat trip along Trang An river to enjoy the cave complex. The scenery of Trang An is a unique combination of deep turquoise river water between mountains, water caves and clear blue sky, what you will not find anywhere else. The boat trip will range from 2 to 3 hours, rowed by local people.

Day 2 [31 March 2019] NINH BINH – CUC PHUONG – NINH BINH

At good time, transfer to Cuc Phuong national park to visit the Visitor Center, the Endangered Primate Rescue Center and Turtle Conservation Center. After the conservation centers, you visit the Cave of Prehistoric Man, a place where stone tools and skeletons were found dated to some 7.500 years old. After the cave, cycling for 12km up to the park center, where you will check in to the guest house and have lunch at local restaurant. In the afternoon, you will walk to visit the 1000 year old tree. This 7km loop trail offers you an opportunity to discover the tropical fauna and flora of the national park.

Day 3 [01 April 2019] NINH BINH – HALONG BAY

Pickup at hotel to Halong Bay. 12:00 Arrive at Tuan Chau Island – take break and welcome drink at Pelican Halong Cruise Lounge. Welcome drink – receive cruise briefing, safety instructions and check in. Start cruising and explore Halong Bay – one of the New Seven Wonders of Nature. Enjoy buffet lunch with Vietnamese and International dishes served while cruising through the bay, passing the most beautiful and quiet areas, such as Incense Burner, Dog Stone Islet, Fighting Cock, Soi Sim beach, Coconut Three Island. Visiting Tung Sau area, is covered by the leaping rocks, cultured pearl fishery. You can wit yourself the process of the jewel, from culturing to harvesting and sculpting. Moreover, you have a chance to do kayaking based on your preference. Enjoy busy space with pearl maker, you can experience the completion of pearl.

Visiting the beautiful Ti Top beach for swimming (if the weather permits). Ti Top Beach is especially famous for its fresh atmosphere, clean water, and smooth white sand that create a great ambiance for tourists to relax or passengers can take steps to reach on the top of Ti Top beach to have a whole panorama view of Halong Bay. Back to the boat and free time while sailing to Luon Bo area, and anchor overnight.

Day 4 [02 April 2019] HALONG BAY

Transfer to day boat for visiting Cua Van village, a small community with around 700 residents living in the root of Ngoc Mountain. Visit Cua Van village by a rustic – row boat, meet the local people, who will help you row the boat for sightseeing. Enjoy quiet space and fresh air, you will feel truly relaxing.

Visiting Me Cung Cave, which is also known as Maze Cave. Lying in the absolute protection of the World Natural Heritage – Halong Bay, Me Cung has the complex structure, including many compartments and a corridor of around 100 m. According to archaeologists, Me Cung Cave belongs to preliminary Halong culture, about 7.000 – 10.000 years ago. The cave entrance looks like a house roof carving deep into the slopes of the island. Walking into the inside, visitors may get the feelings as if they are entering in a great palace of a Persian King. In combination with the light shining from the outer, sparkling stalactites in diverse shapes and sizes drooping like multi-colored curtains make Me Cung Cave shimmering and fanciful like in paradise. In addition, the blue waters of Me Cung Lake inside the cave create picturesque beauty of nature.

Day 5 [03 April 2019] HALONG BAY – HANOI

Transfer by tender to Sung Sot Cave. Walk up about 100 steps to the cave entrance. It takes approximately 45 minutes for cave visiting. Visit Sung Sot Cave, one of the most biggest cave in Halong bay with beautiful stalactites and stalagmites. Return to the boat by tender. Proper shoes are highly recommended. Back to Pelican Halong Cruise. Have a buffet brunch while cruising back to the Tuan Chau Wharf. Relaxing on the sundeck or in the dining room enjoying the bay scenery while approaching the wharf. Disembark to Tuan Chau Wharf. Return to Hanoi by mini van in small group.

Ethnologisches Museum mit und ohne Kinder

Im Ethnologischen Museum war ich zweimal. Einmal bei einem Sonntagsausflug mit der Familie und einmal als Zusatzbetreuerin bei einem Kindergartenausflug. Da war natürlich jeweils das Wasserpuppentheater die Sensation.

Das Museumsdorf zeigt verschiedene Häuser der ethnischen Gruppen. Ist ein bisschen wie bei uns der Hessenpark. Die Häuser sind sehr einfach und haben erstaunlicherweise manchmal Betten. Vietnamesen in Hanoi schlafen auch gerne nur auf Bambusmatten.

Diese putzigen Gestalten stehen um ein Haus herum, in dem bis zu 30 Tote aufgebahrt werden. Ist doch eine optimistische Weltsicht.

Im Museum werden auch die 54 offiziell anerkannten ethnischen Gruppen vorgestellt. Ich war sehr erstaunt darüber, wie wenige Menschen manchmal zu einer Gruppe gehören, z.B. nur zwischen 350 und 700 Personen. Zum Teil haben sie eine eigene Sprache und eigene Rituale.

Hier eine interessante Auflistung: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lker_Vietnams.